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 Geschichte der Impfungen

 

 

1500 v. Chr. in Indien, 430 v. Chr. in Europa und im 6. JH nach Chr. weisen Quellen auf die ersten Impfungen hin.

1769 stellten zwei Deutsche aus Göttingen und Kiel fest, dass Menschen, die bereits einmal an Kuhpocken erkrankt waren, diese Erkrankung kein zweites Mal bekamen.

Ab 1791 wurden Schulkinder ohne weiteren wissenschaftlichen Hintergrund mit Kuhpocken geimpft. 1796 übernahm der englische Landarzt Dr. Edward Jenner diese Form des Impfens.

Er entnahm Eiter aus der Pockenblase einer erkrankten Magd und ritzte die Haut von Versuchspersonen. In seinem 1798 veröffentlichten ersten Bericht sind 23 Fälle erwähnt. Davon können nur 4 Fälle als echtes Beweismaterial anerkannt werden, die anderen sind teilweise Ungeimpfte gewesen, die eine Pockenerkrankung überstanden hatten oder hatten nach der Impfung keine Infektionsmöglichkeit. Seine Frau und sein älterer Sohn wurden von ihm geimpft, der Sohn erlitt einen schweren Hirnschaden, seinen jüngeren Sohn hat er nicht mehr geimpft.

Gegen Ende seines Lebens wurde Jenner Zeuge einer Pockenepidemie bei der auch von ihm geimpfte Menschen starben. Das ließ ihn ernsthaft an seinem Lebenswerk zweifeln. Zitat: „Ich weiß nicht, ob ich nicht doch einen furchtbaren Fehler gemacht und etwas Ungeheuerliches geschaffen habe“.

Aber der Siegeszug der Impfungen und deren Kommerzialisierung waren bereits nicht mehr aufzuhalten obwohl die Grundlage auf der die Impfung entwickelt wurde nie nachträglich bewiesen wurde.

1880 entwickelte Louis Pasteur abgeschwächte (attenuierte) Impfstoffe gegen Geflügelcholera und Milzbrand. Er sagte, man müsse einen Menschen durch wiederholte Einspritzung des Impfstoffes dazu bringen, dass sein Organismus zur Bildung von Antikörpern angespornt würde.

1895 impfte Pasteur einen Jungen, der zuvor von einem tollwütigen Hund gebissen wurde 14 Tage lang täglich mit einer Suspension aus getrocknetem Rückenmark eines Kaninchens. Der Junge blieb gesund. Pasteur schreibt nicht, er wurde geheilt, sondern er blieb gesund. Unklar ist also, ob der Junge überhaupt erkrankt wäre an den Bissen des Hundes und ob dieser Hund wirklich tollwütig war. Durch diesen einen Fall wurde Pasteur berühmt und die Tollwutimpfung etablierte sich.

Erst 1964 wurden Pasteurs private Aufzeichnungen veröffentlicht, nachdem der letzte direkte Nachkomme von Pasteur diese einem Museum überlassen hatte. Der Vergleich mit den publizierten Aufzeichnungen ergab ein anderes Bild seiner Erfolge: Pasteur hatte seine Studien teilweise massiv gefälscht.

 

Die Entstehung von Krankheit oder "Das Milieu ist alles - die Mikrobe ist nichts!"

Vor mehr als 100 Jahren gab es zwei verschiedene Theorien, die Krankheit erklärten:

Robert Koch aus Deutschland und Louis Pasteur in Frankreich z.B. waren der Meinung, dass jede Krankheit von Keimen/Mikroben ausgelöst wird. Kannte man den krankmachenden Keim, musste man nur noch ein Medikament entwickeln und schon war die Krankheit besiegt. Pasteur hatte herausgefunden, dass alkoholische Gärung immer durch Mikroben hervorgerufen wird. Diese Mikroben kann man durch Erhitzen abtöten. Das wichtigste Verfahren, das wir in der Lebensmittelherstellung heute anwenden, ist das Pasteurisieren (Erwärmen auf 70° und Temperatur mindestens 20 Minuten halten)

Andere Zeitgenossen von Pasteur, wie z.B. Rudolf Virchow, Antoine Bechamp oder Claude Bernard stellten dagegen die These auf, dass nicht die Mikrobe selbst, sondern das Milieu die krankmachende Ursache sei.

Diese Theorie kann an einem Beispiel mit der Milch sehr gut erklärt werden:

Frische Milch direkt von der Kuh enthält sehr viele Milchsäurebakterien. Steht die Milch offen, fallen aus der Umgebungsluft fremde Mikroben in die Milch und die Milch wird sauer. Aus dieser gesäuerten Milch können Quark, Käse und Sauermilchgetränke gemacht werden.

Pasteurisierte Milch wird nicht mehr sauer, sie verdirbt, weil hier die Milchsäurebakterien durch Erhitzen abgetötet wurden und es entwickeln sich bald krankmachende Kolibakterien.

Hier wird also deutlich die Theorie von Bernard und Kollegen gestützt: Es ist die Umgebung (das Milieu) wichtig, auf das die krankmachenden Bakterien treffen.

Aus homöopathischer Sicht entsteht Krankheit durch ein verloren gegangenes Gleichgewicht im Organismus, eine Verstimmung der Lebenskraft. Erst auf dem Boden so einer ererbten oder erworbenen Schwäche können äußere Einflüsse schaden. Die Homöopathie unterstützt also die Thesen von Bernard und Kollegen. Daher kann ein Homöopath niemals Impfungen befürworten denn die Impftheorie ist untrennbar an die Infektionstheorie von Koch und Pasteur gekoppelt. Wenn die Theorie über Infektionen (krankmachende Keime) falsch ist, ist auch der Impfung die Grundlage entzogen.

Durch die Theorie von Koch und Pasteur bekämpfen wir krankmachende Keime anstatt das Milieu (also die Lebenskraft) zu stärken. Heute versuchen wir, möglichst alle Keime zu beseitigen und sehen etwas als sauber an, wenn keine Mikroben mehr darauf leben. Anders ausgedrückt: Wir geben die Verantwortung für unsere Gesundheit ab, nicht wir, unser Lebenswandel, unsere Ernährung sind schuld an der Krankheit sondern die bösen Keime.

Das Immunsystem

Um zu verstehen, was eine Impfung bewirken soll, muß man verstehen, wie unser Immunsystem bei einer natürlichen Infektion arbeitet:

Bei natürlichen Infektionen versuchen die Erreger über Haut und Schleimhaut in den Organismus einzudringen. Dies ist die so genannte
unspezifische Abwehr: Fress- und Killerzellen sowie bestimmte Eiweiße hemmen die Vermehrung der Erreger.

Im Folgenden wird dann das spezifische Abwehrsystem aktiviert. Spezifisch bedeutet, dass es sich ganz ausschließlich gegen einen bestimmten Erreger richtet. Dieses Abwehrsystem entwickelt ein Gedächtnis, d.h., sollte der Erreger wiederholt eindringen, erfolgt die Vernichtung schneller.

Das spezifische Abwehrsystem besteht aus zwei Bereichen, nämlich der zellulären Abwehr und der humoralen Abwehr.

Zur zellulären Abwehr gehören Zellen, die sich in Körperflüssigkeiten und Gewebe aufhalten. Hier gibt es eine so genannte Lernphase. Das zelluläre Abwehrsystem entwickelt sich nur allmählich.

Die humorale Abwehr besteht aus spezialisierten Eiweißen im Blut, den so genannten Antikörpern. Diese werden von der Mutter auf den Welpen übertragen und bieten für die ersten Lebenswochen den so genannten Nestschutz.

In einem gesunden Immunsystem besteht ein Gleichgewicht zwischen zellulärer und humoraler Abwehr. Ist dieses Gleichgewicht gestört und überwiegt die humorale Abwehr, erfolgt eine übermässige Produktion von Abwehrstoffen.Dies kann eine Überreaktion gegen harmlose Fremdstoffe wie Lebensmittel oder Partikel der Atemluft zur Folge haben – der Beginn einer allergischen Erkrankung. Auch kann die Toleranz gegenüber körpereigenem Gewebe verloren gehen, was das Auftreten von Autoimmunerkrankungen begünstigt.

Faktoren für ein Ungleichgewicht im Abwehrsystem sind nach derzeitigem Kenntnisstand der mangelnde Kontakt mit Krankheitserregern durch übermässige Hygiene, zuviel Breitband-Antibiotika und eben auch Impfungen.

  

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aktualisiert:08.09.2016