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 "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!" Aristoteles 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei meiner Arbeit als Tierhomöopathin stieß ich immer mal wieder auf das "Phänomen", dass gut gewählte Arzneien einige Zeit gute Arbeit leisten und dann das zu behandelnde Symptom (bspw. Durchfall, Magenschmerzen, Sodbrennen oder auch juckender Hautausschlag) in gleicher Ausprägung wieder erscheint.

Stellten die Tierhalter dann auf mein Anraten hin die Ernährung ihres Tieres auf frisches Futter um, arbeitete das homöopathische Mittel wesentlich besser und die Symptomatik kam nicht mehr auf.

Dieses wiederholte Erleben hat mich bewogen, eine Zusatzausbildung als Ernährungsberaterin für Hund und Katze zu absolvieren. Wer hätte mir eine bessere Lehrerin sein können, als
Swanie Simon, die Pionierin der Rohfütterung in Deutschland.

Jedes Lebewesen hat ein Recht auf artgerechte, gesunde Nahrung!


Unter artgerechter Ernährung für den Hund verstehe ich rohes Fleisch - möglichst von verschiedenen Tieren (Rind, Lamm, Geflügel, Pferd), viele verschiedene Gemüsesorten, Obst und Kräuter, Knochen, Innereien und auch ab und zu Milchprodukte.

Nicht artgerecht ist für mich das industriell hergestellte Futter, das mehrere Produktionsprozesse durchlaufen hat, bis es verkauft werden kann. Industriell hergestelltes Futter soll für jeden Hund ausgewogen sein. Deshalb wird auch unterschieden zwischen Futter für Welpen, Junioren, Sportler oder „normale“ Aktive und für Senioren. Dazu gibt es Futter für nierenkranke Hunde, für Herzkranke, für Allergiker, für Kleine, für Große usw. usf.
Dies lässt uns glauben, dass das Futter genau auf unseren Typ Hund abgestimmt ist.

Aber kann das sein? Woher weiß ein international agierendes Industrieunternehmen, was mein Hund braucht?

Noch nie hat mir ein „Wissenschaftler“ geraten, die Nahrung für meine Familie bereits fertig zubereitet im „Fachhandel“ zu kaufen, da dies ausgewogener sei, als ich das selbst herstellen könnte.

Warum soll die Zubereitung von Hunde-Nahrung soviel komplizierter sein als die für Menschen?

Da ich auf diese Fragen keine Antwort fand, füttere ich meine Hunde seit 2002 ausschliesslich roh. Zwei Jahre habe ich gebraucht, um zu erfahren, wie ein Hund anders als mit getrockneten Pellets gefüttert werden kann! Dabei ist das Wissen um Fütterung mit rohem Fleisch doch direkt nachzulesen in nahezu allen älteren Büchern über Haltung und Zucht von Hunden. Es ist absolut keine neumodische Spielerei, sondern Altbewährtes neu entdeckt!

Seit einiger Zeit ist hier jedoch ein Trend auszumachen, der mir persönlich nicht gefällt. Als ich 2002 mit der Rohfütterung begann, gab es keinen Unterschied zwischen "BARF", "Rohfütterung", "Prey" oder was auch immer. Man fütterte nach Gefühl und Wellenschlag - ich tue das heute noch.

Damals gab es auch noch keine "BARF-Läden", keinen online-Handel und schon gar keine Tiefkühltruhen mit gefrorenem Fleisch im Zoofachhandel. Heute ist alles viel einfacher, man drückt das Bestell-Knöpfchen und es wird geliefert - gewolft, in mundgerechten Stücken oder am Stück, als "Fertig-Mischung", Fleisch mit Innereien, Fleisch mit gewolften Knochen, Fleisch pur...... Das finde ich sehr praktisch und nutze es gerne.

Was mich irritiert, ist die wachsende Zahl derjenigen, die gerne "barfen" möchten, aber überaus besorgt sind, etwas falsch zu machen. Und diese Leute werden bedient von Ernährungsberatern jeglicher Ausbildungsart. Es werden ausgefeilte Pläne erstellt mit bis zu 40 Seiten Erläuterungen, die Hundehalter treiben einen zum Teil extremen Aufwand bei der Zusammenstellung von Wochen- und Monatsrationen, rechnen alles bis aufs Gramm aus, bestellen, tauen auf, portionieren, wiegen ab und frieren wieder ein. Der Sinn erschliesst sich mir nicht.

Selbstverständlich muss bei einem kranken Hund die Fütterung auf die Krankheit abgestimmt sein und selbstverständlich sollte hier jemand mit "Ahnung von der Sache" dem Tierhalter zur Seite stehen und selbstverständlich sollten ein paar Grundregeln bei der Fütterung eingehalten werden aber alles andere schiesst für mich über das Ziel hinaus.

Und deshalb an dieser Stelle wieder:

Warum soll die Zubereitung von Hunde-Nahrung soviel komplizierter sein als die für Menschen?
1. Der Hund ist ein Individuum
2. Kein Lebewesen hat jeden Tag den gleichen Nahrungsbedarf
3. Es soll leicht gehen

Bei der Zubereitung der Futter-Rationen gehe ich so vor:

  • Was schmeckt?
  • Was passt dazu?
  • Was ist gesund und verträglich?
  • Wie kommt Abwechslung in den Napf?

Ich vermeide hierbei, ein Schema anzuwenden. Denn für mich ist ein Schema der Totengräber der Kreativität und des gesunden Menschenverstandes.

Als Starthilfe habe ich ein paar Futterpläne notiert. Sie sollen ausschliesslich als Anregung dienen.

Ein tolles Buch, das viele Fragen beantwortet, ist das von Nadine Wolf
"Das BARF-BUCH"
ISBN 978-3-00-049632-5
Nadine hat auch einen tollen
Blog und einen Barf-Rechner. Damit sind Sie komplett ausgestattet!

Für chronisch kranke Tiere empfehle ich eine klassisch-homöopathische Behandlung und ein ausführliches Beratungsgespräch mit anschliessender Ausarbeitung eines individuellen Futterplanes.
 

Futterpläne: Beispiehafte Pläne für gesunde Welpen, Erwachsene und Senioren

Fertigbarf: Kritsche Auseinandersetzung mit der Bequemlichkeit

 

 

   Linktip:  Barfers die Seite von Swanie Simon

 Linktip:  Swanie Simon, das Brimborium um BARF

 

    


Copyright(c) 2005-2008 Andrea Kraft
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aktualisiert: 05.11.2016